Schulprofil

Organisationsstruktur - Unser Schulmanagement
Highslide JS
Das Fläming-Gymnasium versteht sich als lehrende und lernende Organisation, die es vermag, sich selbst Ziele zu setzen, zu reflektieren und zu steuern. Zur Fortschreibung unseres Schulprogramms wurde eine Schulentwicklungsgruppe installiert, die die Aktualität unseres Programms jährlich prüft, Überarbeitungsschwerpunkte festlegt und zur Realisierung von Entwicklungsvorhaben beiträgt.

Wir wissen, dass die Fähigkeit und die Bereitschaft zum ständigen Weiterlernen heute eine zentrale Herausforderung für die Existenz von Organisationen ist. Dieser Maxime trägt das Fläming-Gymnasium Rechnung. Unsere Schule verfügt über qualifiziertes, engagiertes und hoch motiviertes Lehrpersonal, welches sich moderne Lehr- und Lernmethoden zu eigen gemacht hat und dieselben fachkompetent im Unterricht realisiert.

Lernen – Wie gestalten wir Unterricht?
Guter Unterricht ist für uns konsequent schülerorientiert und bedeutet, Schülerinnen und Schüler ernst zu nehmen in ihren Interessen, ihren Wünschen und Vorstellungen und unterschiedlichen Bedürfnissen.

Guter Unterricht

  • stärkt und ermutigt die Schüler, bewirkt, dass sie aktiv, interessiert und motiviert an ihren Aufgaben arbeiten;
  • hat Bezug zur Erfahrungswelt der Schüler, ist für sie verständlich in Zielen, Aufgaben, Methoden und Leistungsbewertungen;
  • ist klar strukturiert und vielfältig in Sozialformen und Unterrichtsmethoden;
  • wird erteilt von Lehrerinnen und Lehrern, die ihre Schüler intensiv unterstützen und ihre Aufmerksamkeit gleichmäßig verteilen, die sich selbst als Lernende sehen und damit zugleich Vorbilder für ihre Schüler sind;
  • ist so weit als möglich differenziert, z. B. durch die Zahl der Aufgaben und die Reihenfolge ihrer Bearbeitung, den Schwierigkeitsgrad, die Zeitvorgaben, die Hilfsmittel;
  • sichert die Ergebnisse, sodass alle Lernenden etwas „mitnehmen“ können.

Schülerorientierung heißt auch, Konsequenzen aus der Erkenntnis zu ziehen, dass es Rahmenbedingungen gibt, unter denen wir alle besser arbeiten können. Wir alle lernen besser,

  • wenn wir das genaue Thema des Unterrichts kennen und wissen, warum dieses wichtig ist.
  • wenn wir wenigstens teilweise nach unserem individuellen Tempo lernen und, wenn möglich, mitentscheiden können, was und wie viel wir uns aneignen wollen.
  • wenn wir beim Lernen nicht überwiegend zuhören müssen, sondern regelmäßig Gelegenheit haben, uns mit anderen auszutauschen.
  • wenn das zu Lernende in einer Form dargeboten wird, die unseren individuellen Lernvoraussetzungen entspricht, d.h. vor allem unterschiedliche Sinne einbezieht.
  • wenn wir spüren, dass Bildung nicht immer nur eine "ernste" Angelegenheit ist, sondern dass Lachen, Entspanntheit und Fröhlichkeit unverzichtbare Bestandteile erfolgreichen Lernens sind.

Soziale Interaktion – Wie gehen wir miteinander um?
Uns leiten Verständigung und Vertrauen: Die unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Aktivitäten an unserem Gymnasium basieren auf offener Kommunikation, Transparenz und Teamgeist. Wir treten ein für ein faires Miteinander - gegen Gewalt jeder Art und engagieren uns dafür in der Öffentlichkeit.

An unserer Schule schaffen wir ein respektvolles Klima, begegnen fremden Kulturen und versuchen ihre Normen und Werte zu verstehen. Einblicke in fremde Kulturen sollen jährlich Veranstaltungen bieten, die von unserem SOR (Schule ohne Rassismus)-Team organisiert werden. In diesen berichten Schüler ausländischer Herkunft unserer Schule oder Gastschüler, die wir beispielsweise aus Thailand, Mexiko, Kanada, Vietnam und Italien haben oder hatten, über ihre Religion und Abstammung.

Selbstverwirklichung in sozialer Verantwortung ist zentrales Anliegen unseres Gymnasiums. Aus diesem Grunde pflegen und entwickeln wir Rituale und Traditionen, wie z.B.:

  • die festliche Gestaltung der Neuaufnahme von Schülern in die Jahrgangsstufen 5 und 7 durch ein Programm, welches von bereits aufgenommenen Schülern der Klassen 5 und 7 gestaltet wird,
  • Patenschaften zwischen Schülern der Sekundarstufe II und Neuankömmlingen,
  • jährliches soziales Engagement bei einem sozialen Tag oder durch Musikveranstaltungen unserer Schüler,
  • Schüler trainieren Schüler (zusätzliche Trainingsstunden gezielt in Fächern, in denen Bedarf besteht durch Schüler der Js 11 bis 13),
  • ein rotierendes Ordnungsgruppensystem, in welchem alle Schülerinnen und Schüler integriert sind und Verantwortung übernehmen für Sauberkeit auf unserem Schulhof sowie in den Schulgebäuden.

Vereinbarte Regeln gewähren dabei immer auch Freiraum zum Lernen und Reifen, z.B. durch die Verbindung von Sanktionen mit gemeinnützigen Tätigkeiten. Wir verinnerlichen Normen durch regelmäßige Auseinandersetzung mit der Hausordnung und die Vorbildwirkung von Mitschülern und Lehrern.

Regelmäßig nutzen wir Gelegenheiten zur Kommunikation bei Elternabenden, -stammtischen, -sprechtagen und den Tagen der Präsentation von Unterrichts- und Projektergebnissen sowie Tagen der offenen Tür. Hier festigen wir unsere bewährte Erziehungspartnerschaft mit den Eltern.

Die Lernberatung zwischen Lehrern und Schülern, d.h. die gezielte Unterstützung der Lernenden durch individuelle Gespräche, ist wesentlicher Bestandteil unserer Kommunikation. Wichtig dabei ist vor allem, dass Lernende für sich selbst Verantwortung übernehmen, eigene Stärken und Schwächen annehmen, realistische Vorhaben entwickeln, erreichbare Ziele definieren, sich gezielt Hilfe holen (z. B. von Lernpartnern oder Lehrkräften).


Ganztagsunterricht und weitere Angebote
Um unseren Schülerinnen und Schülern zusätzliche Lernchancen einzuräumen, sind wir seit 2007 Ganztagsschule in offener Form.

Pädagogische Leitlinien des Ganztagskonzeptes

Inhalt Bildung Freizeit
Hausaufgabenbetreuung Ander(e)s Lernen
Entwicklung von Lernstrategien
und
Entwicklung kreativer Ausdrucksfähigkeit
(Theater, Schülerband, Fotografie, Video, Tanz, Kunst)
Sport und Spiel
Volley- und Basketball
Leichtathletik
Fußball
Tischtennis
Allgemeine Sportgruppe mit wechselnden Sportarten
Kegeln
Strategiespiele
TrainingsstundenLernstoffvertiefung (Stillarbeitsraum) Begabtenförderung Mathematik, Biologie, Chemie, Englisch, Deutsch Erschließung außerschulischer Interessen Schülerfirma Informatik Grafisches Gestalten am Computer (Corel Draw) Bau technischer Objekte Grundkurs Gitarre, Saxofon
Gemeinsames Lernen von Schülern (offener Arbeitsraum und Computerraum) Gezielter Ausgleich von Lerndefiziten durch Trainingsstunden z.B.: in Mathematik, Französisch, Chemie (Einrichtung nach Bedarf) Themenbezogene Projekte und Zertifikaterwerb, z.B.: Rettungsschwimmer, Erste Hilfe, Tastaturlehrgang
Umsetzung
Lehrer, Eltern und Schüler der Js 11-13 Lehrer, Eltern, Schüler der Js 11-13 sowie Kooperationspartner Lehrer und Schüler der Js 11-13 sowie Kooperationspartner

Musik - der große Schulchor, das Orchester sowie die Big Band vereinen Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgangsstufen zum gemeinsamen Musizieren.


Moderne Medien – Wie nutzen wir Medientechnik beim Lernen?
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Der Einsatz eines breiten Spektrums aller Medien – vom Buch über die Karte zum Bild, vom CD-Player bis zum Videorekorder und MP3-Player, vom Computer und Beamer zur Tontechnik – zielt einerseits auf die Erhöhung der Unterrichtsqualität und andererseits auf die Qualifizierung der Schüler im Umgang mit Medien.

Das Internet erschließt ferne Wissensbestände und neue Möglichkeiten der Kommunikation mit Partnern aus aller Welt. Insbesondere im Rahmen der Schulpartnerschaftspflege kann ein Beitrag zur interkulturellen Verständigung geleistet werden, der auch Impulse für den Fremdsprachenerwerb liefert. Weiterhin ist dadurch die Erweiterung des Fächerkanons in der gymnasialen Oberstufe gegeben. Schüler können z. B. das Fach Recht in einem Online-Kurs belegen.