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Sieger im Börsenspiel - Platz eins geht ans Fläming-Gymnasium
Mittwoch, 15.12.2010
Pressemitteilung der MBS.

Die Spielgruppe "Die Dreisten Vier" vom Fläming-Gymnasium ist Gesamtsieger im Planspiel Börse geworden. Marc Friedrich, Reinhard Fuhg, Sarah Siegl und Teamleiter John Kaiser steigerten ihr Depot innerhalb von zehn Wochen um 34,39 Prozent. Das bedeutet nicht nur den Sieg im Fläming, auch im gesamten Geschäftsgebiet der Mittelbrandenburgischen Sparkasse in Potsdam waren sie nicht zu schlagen.

Bundesweit erreichte die Spielgruppe Platz 43. Der Bundessieger kommt aus dem Kreis Saarpfalz (Saarland). Diese Gruppe erreichte einen Kontostand von 76.837,31 Euro.

Die Bad Belziger Gymnasiasten haben es auf 67.195,72 Euro gebracht. In der europäischen Börsensimulation hätte es mit diesem Ergebnis gleich in mehreren Ländern für Platz eins gereicht. So hatten die Erstplatzierten in Frankreich, Italien, Luxemburg, Österreich und Schweden weniger im Depot als die vier Gymnasiasten aus dem Hohen Fläming.

"Wir haben in den vergangenen Tagen regelmäßig ins Internet geschaut und gehofft, dass wir den Vorsprung vor den Zweitplatzierten halten können", berichtet Teamleiter John Kaiser. Das hat geklappt. Am Ende hatten "Die Dreisten Vier" mehr als 4000 Euro Vorsprung vor der Verfolgergruppe aus Potsdam. Ihren Sieg verdanken John Kaiser und seine Mitspieler den Aktien von Porsche und Volkswagen. Die beiden Autobauer erwiesen sich in den vergangenen Wochen als Überflieger und machten 87,2 Prozent (Porsche) beziehungsweise 52,8 Prozent (VW) Gewinn.

Erfolg hatte in diesem Jahr, wer auf Autobauer setzte. Neben den beiden Topwerten entwickelten sich auch Ford und BMW sehr gut. Trotzdem gab es auch Teams, die das Planspiel mit einem Minus abschlossen. Von den 191 teilnehmenden Gruppen hatten knapp 50 am Ende weniger Geld im Depot, als zu Beginn des Planspiels. Das Schlusslicht kommt aus Königs Wusterhausen. Dort hat ein Team fast 5000 Euro Verlust gemacht.



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