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Dr. Sebastian Möller
相撲 - Kleine Sumotori mit ganz starker Leistung
Donnerstag, 19.12.2013
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Schüler des Fläming Gymnasium bringen Puschkinhalle zum Beben

Lautstarke Anfeuerungsrufe und viele spannende Zweikämpfe gab es bei der 1. Sumo-Schulmeisterschaft des Fläming Gymnasiums zu erleben. Unterstützt wurde die Veranstaltung vom Belziger Judoclub ´93 e.V., der seine Matten in der Puschkinhalle zur Verfügung stellte und somit drei Wettkampfflächen von 4x4m ermöglichte. Insgesamt traten 50 Schüler in neun altersgemischten Teams an. In zwei Pools wurden zuerst die Gruppensieger ermittelt, bevor dann in der Finalrunde die Plätze 1-9 ausgekämpft wurden.#

In jedem Mannschaftsvergleich traten die Schüler in fünf Gewichtsklassen an und kämpften bis zu drei Runden gegeneinander. Da die Teams nur aus fünf bis sechs Schülern bestanden, mussten alle mehrfach auf die Matte und der Großteil war nach dem Turnier ordentlich geschafft. Als Kampfrichter agierten vier Schüler aus den 11. Klassen, die als Sportkurs Zweikampf gewählt haben und mit geschultem Blick die Duelle verfolgten. Denn von allen mussten klare Regeln von der Begrüßung, über das Anfassen bis hin zur Punktevergabe und dem Handreichen zum Schluss eingehalten werden.

Im Kampf war dann das Ziel, den Gegner entweder aus der Wettkampffläche zu schieben oder ihn zu Boden zu bringen. Wer dies zweimal erreichte, der gewann seinen Vergleich und sicherte seinem Team wertvolle Punkte. Um so ausgeglichener die Gegner waren, umso länger dauerten die Vergleiche und je mehr war die Kondition entscheidend. Daher waren viele interessante Kämpfe zu sehen und nicht immer gewann der vermeintlich Stärkere von beiden.

In der abschließenden Siegerehrung wurden dann alle Teams lautstark bejubelt. Der Vorstandsvorsitzende des Belziger Judoclubs, Matthias Köpping, überreichte die Teilnehmerurkunden und kleine Judo-Anhänger als Präsente. Die beiden verantwortlichen Sportlehrer Kai Hoffmann und Sebastian Möller zogen am Ende ein gemeinsames Fazit: Dieses Turnier verlangt eine Neuauflage. Schon vor allem, weil die gemischten Teams ganz schnell als Einheit auftraten und neben fairen Kämpfen eine tolle Stimmung in der Halle herrschte.

Dr. Sebastian Möller


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