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Methodentraining zum Start ins neue Schuljahr
Donnerstag, 26.08.2010
Highslide JS
Der aufmerksame Passant wird es bemerkt haben, auf dem Busbahnhof und in den Straßen unserer Stadt ist die morgendliche beschauliche Ruhe einem aufgeregten und bunten Treiben gewichen, denn am Montag starteten Schüler und Lehrer in das neue Schuljahr. Auch der verwaiste Schulhof des Fläming-Gymnasiums war erfüllt von hellen Kinderstimmen, die überschwänglich die so lang vermissten Klassenkameraden begrüßten. Hier und da sah man auch große , manchmal etwas unsicher blickende Augen, denn wie in jedem Jahr war der erste Schultag für viele Mädchen und Jungen auch der erste Tag an der neuen Schule.
Bei 3 neuen siebten Klassen und einer 5.Klasse schien der Schulhof wahrlich zu neuem Leben erweckt.
Für das Pädagogenteam war der Beginn nicht mehr ganz so aufregend, hatten sie sich doch bereits in der letzten Ferienwoche zusammengefunden, um für das kommende Schuljahr zu prüfen, inwieweit sich Bewährtes fortsetzen lässt und welche neuen Ideen es umzusetzen gilt.
Neu war für alle Klassenstufen, dass sie mit einem für jede Jahrgangsstufe speziell zugeschnittenen Methodentraining begannen. So ging es in den Eingangsklassen erst einmal darum, die Schule und den Schulstandort Bad Belzig sowie die neuen Mitschüler kennen zu lernen. Gemeinsam mit ihren Paten aus der Jahrgangsstufe 11 erkundeten die Kleinsten, die neue Leistungs- und Begabungsklasse 5l, Bad Belzig, um den Schulalltag, der von den 10-Jährigen recht große Selbstständigkeit erwartet, meistern zu können. In diversen Interaktionensspielen erfuhren die ehemaligen Grundschüler Interessantes über die noch recht fremd wirkenden Klassenkameraden und dass es wichtig ist, im Team zu arbeiten, wenn sie beispielsweise den gordischen Knoten, den sie selbst bildeten, erfolgreich lösten. Auch die neuen 7. Klassen wissen seit Montag, wie man am sichersten zu den Sportstätten gelangt, wo sich das Sekretariat befindet und viele Dinge, die für einen erfolgreichen Start ins neue Schuljahr wichtig sind.
Die drei 8. Klassen trainierten verschiedene Methoden der Konfliktbewältigung, die Jahrgangsstufe 9 wurde mit allen Anforderungen an eine Facharbeit, die in diesem Schuljahr zu erstellen ist, vertraut gemacht. Wie man sich rhetorisch geschickt, aber auch korrekt ausdrückt, trainierte die Jahrgangsstufe 10. Gerade im Hinblick auf erste Vorstellungsgespräche und mündliche Prüfungen konnte man hier wichtige Tipps und Tricks mitnehmen.
Die Jahrgangsstufe II hatte bereits am ersten Tag das Abitur im Auge, so beschäftigten sich der 11er und 12er - Jahrgang mit dem Thema: Klausur – und was nun? Hier standen Aufgabenarten, Arbeitstechniken, Zeitmanagement und alles, was ansonsten mit einer optimalen Klausurbewältigung zu tun hat, im Mittelpunkt. Für die 13er gehören Klausuren ja bereits seit zwei Jahren zum Schulalltag, für die Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrgangs 2011 rückt neben den schriftlichen Abiturklausuren auch die mündliche Abiturprüfung immer näher. Da in den nächsten Tagen das mündliche Abiturprüfungsfach festgelegt werden muss, bot sich für die Großen unserer Schule die Möglichkeit, in verschiedenen Fächern zu testen, wie die mündliche Abiturprüfung ablaufen wird.
In den nächsten Tagen bieten Elternversammlungen, Lehrer- und Schülerkonferenz den Rahmen, erste Erfahrungen über die Neuorganisation des ersten Schultages auszutauschen.
Die kommenden Wochen dienen intensivem Lernen und Arbeiten, bevor es dann in der ersten Oktoberwoche auf Wander- und Studienfahrt sowie in die Projektarbeit geht.

Anke Wagner

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