...und sonst so?

Maximilian Ebert
Am seidenen Faden
Dienstag, 24.04.2018
Highslide JS
Trotz der Beseitigung des Sprengkörpers einer Fliegerbombe aus Zeiten des 2. Weltkrieges schlugen der Leichtathletikkurs von Herrn Hoffmann und Herrn Paul sowie der Fußballkurs von Herrn Berndt am Freitag, dem 20.4.18, den Weg nach Marienfelde (Berlin) ein, um passend zur jeweiligen Sportart Klettern zu gehen.

Um dieser außergewöhnlichen Exkursion beizuwohnen, nahmen die rund 30 Schülerinnen und Schüler sogar den Verzicht der Mittagspause auf sich, da die bis ins Detail geplante Anfahrt per Zug unter Aufsicht von Herrn Paul bereits um 13:45 Uhr begann.

Der ausgelassenen Stimmung der aufgeregt-interessierten Schülergruppe tat auch das für nicht-ortsansässige Schüler unvermeidbare Mitführen der schweren Schultaschen keinerlei Abbruch. Angekommen an der Kletterhalle wurden die Eltfklässler von Herrn Hoffmann und Herrn Berndt, die zur Anfahrt das Auto wählten, freudig empfangen. Bereits beim Betreten der Kletterhalle konnte der Anblick der hohen und teils schrägen Kletterwände bei einigen der Schüler Akrophobie auslösen.

Nach einer kurzen Einweisung des Fachpersonals der Kletteranlage und einem schnellen Training an der kleinen Kletterwand im ersten Stock konnten sich dann die Schüler in der großen Kletterhalle des Erdgeschosses beweisen. Dazu fanden sich die Schüler in Dreier-Teams zusammen, Einer durfte klettern, die anderen Beiden sicherten diesen. „Wir sind hier nicht beim Klimmzugwettbewerb!“, so lautete die entscheidende Weisheit der Kletterhallenexperten, was nicht nur die Schüler, sondern auch die Lehrer, die natürlich besonders ambitioniert kletterten, schnell zu spüren bekamen, da nicht nur Kraft im Oberkörper, sondern auch die richtige Technik in den Beinen notwendig waren, um die Kletterwand zu bezwingen.

Die Anstrengungen des beschwerlichen Aufstieges an der Kletterwand unter immer wieder gegenseitigem Anfeuern und Applaudieren der Mitschüler wurden schließlich durch das Erreichen des für jeden Schüler individuellen Kletterziels  honoriert. Am seidenen Faden hängend konnten die Schüler (und auch die Lehrer) so immer wieder die Welt von oben betrachten. Anschließend konnte man sich einfach nach hinten fallen und vom Fachpersonal der Kletterhalle wieder sicher abseilen lassen.

Nach zweieinhalb Stunden sportlicher Höchstleistungen konnte die Schülergruppe dann um 18:00 Uhr erschöpft und um eine, in Bezug auf Team-Building und Koordinationsfähigkeit, besonders wertvolle Erfahrung reicher den Heimweg antreten.



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