...und sonst so?

Sport am FGB
Ein episches Duell
Dienstag, 16.05.2017
Highslide JS
Es gab schon viele epische Duelle in der Geschichte: Muhamed Ali vs. Georg Foreman, Deutschland vs. Brasilien, Saruman vs. dem Ringträger, das Känguru vs. der Pinguin… Das größte aller Duelle sollte aber noch folgen.

Am 12.5. kam es zum Fußballspiel zwischen den Jahrgängen 11 und 12 des Fläming-Gymnasiums. Schon lange hatte sich die Notwendigkeit eines solchen Spiels angekündigt. Der erfahrene Fußballkurs der 12er forderte Anfang des Jahres die jüngeren Fußballer heraus. Mit diesem Wettbewerb sollte nicht nur ein Sieger der beiden Jahrgänge ermittelt werden, sondern gleichzeitig auch eine Tradition begründet werden. Etliche verbale Scharmützel im Vorfeld sorgten für Spannungen aber auch für Motivation auf beiden Seiten. Bis zum Spieltag war es aber nicht klar, ob sich beide Teams überhaupt auf Augenhöhe begegnen können, zumal der Kapitän der 12er nicht als Riese bekannt ist.

Bei herrlichem Fußballwetter - 22 und Sonnenschein – fieberten beide Jahrgänge mit zahlreichen Fans dem Spiel entgegen. Etwas überraschend hatten die 12er zunächst mehr vom Spiel und konnten sich in der ersten Halbzeit einige gute Gelegenheiten erarbeiten, scheiterten aber meist kläglich. Die „unerfahrenen“ 11er zeigten sich etwas nervös und konnten spielerisch nicht das abrufen, was der Coach Niklas Schulze von ihnen erwartete. Erst mit einigen Umstellungen und der Einwechslung des erfahrensten Spielers kam mehr Struktur in das Spiel. Dies konnte in der 2. Halbzeit fortgesetzt werden und wurde durch ein herrliches Volleytor von Felix Hecht belohnt. Mit der Führung im Rücken konnte der Favorit nun auch seine spielerischen Vorteile geschickt einbringen. So erarbeiten sich die Fußballer des Jahrgang 11 noch einige Chancen zum Kontern, spielten diese aber meist zu überhastet aus. Die letzten Wochen mit den Abiturprüfungen hatten an den 12ern gezerrt. Sie waren nicht mehr in der Lage etwas entgegenzusetzen und mussten mit ansehen, wie ihnen die Jugend den sportlichen Erfolg nahm. Diese Erkenntnis kann aber nur als Schule für das weitere Leben betrachtet werden und so war die Enttäuschung nach dem Spiel auch nur von kurzer Dauer. Bei einer Bratwurst wurden in netter Atmosphäre noch einmal die entscheidenden Spielszenen analysiert. Es waren sich aber alle einig, dass sie froh waren, diesem Ereignis beigewohnt zu haben und die „jugendlichen“ 11er freuen sich schon jetzt auf das nächste Jahr, wenn sie dann die Herausforderer sind.

Manni Kaffoh



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